Frohe Weihnachten!

Eigentlich erlaubt der Buchverkauf von „Anderswo zuhause“ noch keine vierte Spende an ein Tierschutzprojekt. Aber sind Regeln nicht bisweilen dazu da, gebrochen zu werden? 😉 Und weil Weihnachten ist, schiesse ich die Spende einfach vor ♥

Der 100. Fan auf der „Anderswo-zuhause“-Facebookseite durfte bestimmen, welches Tierschutzprojekt als nächstes vom → Tierschutzeuro profitieren soll und wünschte, dass Spanische Tiere e.V. die 50 Euro bekommen soll ♥

Zu Weihnachten möchte „Anderswo zuhause“ euch Garus Geschichte erzählen, der von Spanische Tiere e.V. in sein Fürimmer-Zuhause vermittelt wurde, und in diesem Jahr sein erstes Weihnachten zu Hause feiern durfte.

Garus VorgeschichteGaru und sein Schwesterchen Pucca kommen von der Strasse. Wir sind sehr stolz darauf, wie der kleine Garu sich entwickelt. Er ist zwar noch etwas schüchtern, aber er macht langsam Fortschritte. Der Kleine  ist kerngesund. Garu spielt gerne mit seinen kleinen Freunden im Container. Er frisst und benutzt das Katzenklo. Der kleine Kerl hofft, dass auch er irgendwann einen schönen Platz findet … einen Platz, wo eine liebevolle und katzenerfahrene Familie  auf ihn wartet! damalige Vermittlungsanzeige

garu01

Wie Garu nach Hause fand
von Anne Triphan

Ich wollte schon seit ich ein Kind war immer Katzen haben, aber meine Eltern wollten leider nicht. Und auch nach meinem Auszug in die große weite Welt hat es noch ein paar Jahre gedauert, bis ich endlich soweit war. Dies war ich vor nunmehr 2,5 Jahren.

Da zogen meine beiden Tigermäuse zu mir. Smilla Schmusemaus und Toni Randalnudel. Wir lebten 1,5 Jahre in trauter Dreisamkeit. Toni war immer mein kleiner Hummelhintern. Immer auf Achse und Revierkontrolle. Smilla eher ruhig und verschmust. Toni machte auch schon immer gerne Blödsinn, aber ich habe mir nie was dabei gedacht. Sie war ja jung und ist nur mit ihrer Mama (Smilla) aufgewachsen. Und die war ja selbst noch ein Kind, als sie Toni bekam.

Wir waren glücklich zusammen.

Dann kam es, dass eine Freundin eine weiterführende Ausbildung begann. Diese in Bad Münstereifel. Leider konnte sie ihre zwei Kater nicht dorthin mitnehmen und so nahm ich die zwei zu mir in Pflege. Das funktionierte auch meist richtig gut mit meinen Mädels. Nur eins war doof: Die zwei Katerle machten Ansätze mit Toni zu spielen, als die reagieren wollte, liefen die Jungs dann aber schreiend weg. Sie war ihnen zu grob. So wurde meine Süße dann depressiv und unausgeglichen und quakig und dann leider auch unausstehlich. Sie wusste selbst nicht mehr, was sie wollte. Spielen? Essen? Naschen? Schmusen? Ich musste ihr irgendwie helfen.

Und ich konnte es. Ich entschied mich, ihr einen Spiel- und Raufkumpel zu holen. Aber erst, wenn die Pflegekater wieder bei ihrer Dosi sind. Das war mein Versprechen an sie.

Aber es kommt ja immer anders als man denkt.

Ich war zu der Zeit noch in einem Katzenforum und beim Stöbern und Bilder gucken, landete ich auf der Vermittlungsseite. Und da sah ich so einen kleinen süßen rot-weißen Fratz. Habe aber nicht weiter gelesen und weiter Bilder geguckt.

Der Kleine ging mir aber nicht aus dem Kopf und am nächsten Tag hab ich gezielt gesucht und gefunden. War der niedlich. Ich hab ein wenig über ihn gelesen und – verdammtes Schicksal –der passte perfekt zu uns. Hin- und hergerissen zwischen Kopf und Herz fragte ich eine sehr gute Freundin um Rat. Sie meinte: „Ja!“. Okay. *tief durchgeatmet*.

Also habe ich die Pflegestelle angeschrieben. Was sie mir erzählte, war einfach toll und ich wollte diesen kleinen Schatz nur umso mehr zu mir holen. Also bin ich schnell auf die Seite des Vereins und habe einen Antrag ausgefüllt. Dann hieß es warten und zittern, denn es gab noch andere Interessenten. Um meine Chancen zu verbessern, habe ich ein Video meiner Wohnung gedreht. Ja, ich wollte ihn unbedingt und tat daher alles mir Mögliche meine Chancen zu verbessern. Dann die erlösende Nachricht: „Die anderen sind raus“.

Es kam der Tag der Vorkontrolle. Die war begeistert. Dann noch mal eine Woche zittern und bangen und dann bekam ich die erlösende Mail: “Wir freuen uns sehr, dass Garu so ein tolles Zuhause bekommen wird!“ Ich habe vor Freude geweint und war einfach nur glücklich.

Zuerst war der Plan, dass er einzieht, wenn die Pflegekater wieder weg sind, aber diesen Plan konnte mein Herz nicht lange verfolgen. So zog Garu am 3. April 2013 endlich bei uns ein. Mir wurde noch gesagt, dass er Menschen gegenüber eher scheu ist, aber mit Katzen gut klar kommt. Das war mir aber auch egal, denn er war ja für Toni da. Ich konnte warten.

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Nun: andere Katzen hat er die ersten 4 Stunden im neuen Zuhause nicht gesehen. Die haben sich vor ihm versteckt, aber so konnte er in Ruhe sein neues Heim erkunden. Nach besagten 4 Stunden fiel er dann glücklich auf ein Kissen im Sessel und schlief ganz süß.

Ich konnte mich nicht zusammenreißen und bin auf allen vieren zu ihm gekrabbelt. Er blinzelte mich an und ich blinzelte ihn an. Er wich nicht zurück, also reichte ich ihm meine Hand. Er schnupperte und ließ sich streicheln. Ich war soooo glücklich. Von wegen Angstkater!!!!

Der Rest von uns kam dann auch langsam wieder in Sichtweite. Es wurde geschnuppert, gefaucht, gemeckert und geguckt. Aber alles im Rahmen. Zusammenführung eben. Sie haben sich aber alle recht schnell beruhigt und ihn toleriert. Meine Toni hat nach nur 3 Tagen Freundschaft mit ihm geschlossen. Und mittlerweile ist aus dieser Freundschaft die große Liebe geworden. Die beiden laufen, raufen, kuscheln und putzen sich. Sie sind so goldig zusammen. Und tun sich sooo gut. Toni ist sehr ausgeglichen seit Garu da ist. Sie ist sogar noch schmusiger geworden. Und ihm tut es einfach nur gut, mit ihr zu stänkern oder von ihr geputzt zu werden oder einfach nur in ihrer Nähe zu sein.

Mit Smilla darf er kuscheln oder Fenstergucken, aber spielen will sie nicht mit ihm. Sie ist da eher so die Bällchenkickerin und er der Raufbold. aber dafür hat er ja seine Toni. 

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Tja, und wie ist Garu mit mir? Traumhaft! Kuscheln, raufen, spielen. Er macht alles mit mir. Weckt mich morgens unter Schnurren und Mauzen mit Kuscheln und Treteln. Rennt mir überall hin hinterher und will immer dabei sein. Er würde sogar mit mir duschen, wenn ich ihn denn lassen würde 😛

Er kommt sogar fast immer mit einem fröhlichen „brrr“ angelaufen, wenn ich ihn rufe. Ihn zu uns zu holen, war die beste Entscheidung seit Einzug meiner Mädels. Und ich will nie mehr ohne meine Drei sein.

Liebe Grüße, Anne und Miezen

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Danke an alle Tierschutzvereine und Adoptanten, die heimatlosen Tieren eine Zukunft schenken!

Spanische Tiere e.V.
www.spanischetiere.net &  www.spanischetiere.de

Kontoverbindung:
Raiffeisen- Volksbank Wemding
BLZ.: 720 693 08
Kto.Nr.: 101920324

BIC: GENODEF1WDN
IBAN: DE13720693080101920324

Der Betrag von 50 Euro wird in den nächsten Tagen an Spanische Tiere e.V. überwiesen.

FROHE WEIHNACHTEN!

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